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Hier noch eine andere Illu von mir, das Titelbild für den Terry Pratchett Roman „Wachen! Wachen!“
Abgesehen von kleinen perspektivischen Fehlgriffen, würde ich hier eher etwas zur Lichtsituation kritisieren.

Terry Pratchett Wachen! Wachen! Cover von Pascal Liening

Terry Pratchett "Wachen! Wachen!" Cover von Pascal Liening

Da das Bild ein Aquarell ist, kann ich nicht mehr allzuviel daran ändern, aber man kann für das nächste Bild lernen und vielleicht hilft es dem einen oder anderen von Euch auch. Meine Kritik:

  • Das Licht um die Laterne herum ist zu gelb und somit unnatürlich
  • Die Umgebung (insbesondere Fußboden) dafür aber zu wenig gelb, es hat nicht den Anschein, als ob das Licht wirklich von der Lampe ausgeht.
  • Die Streben der Laterne werden nicht so einen starken Schatten auf den Tisch werfen, entweder schwächer, mit weniger scharfen Kanten, oder gar keinen.
  • Ebenso ist es schlecht, für den Schatten unter der Laterne schwarz zu verwenden. Es wirkt schmutzig und leblos. Der Schatten unter dem Tisch / Stuhl ist ein Braunton und wirkt natürlicher, nicht wie ein schwarzes „Loch“ im Bild.

Stimmt Ihr mir zu? Oder fällt Euch sonst noch etwas auf? Ich freue mich über jedes Feedback!

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Solange hier noch nicht ganz so viel los ist, werde ich erstmal nur eigene Beispiele zeigen.

An solchen Beispielen kann man sehen, was ich daraus gelernt habe – und Ihr könnt vielleicht auch noch etwas lernen.
Hier ist ein Bild aus einer Illustrationsserie, die ich vor einiger Zeit für das Buch „Wachen! Wachen!“ von Terry Pratchett (anyone? – Hier die Rezension von Literaturschock.de) angefertigt habe.
Links sieht man die erste Version, rechts die Korrigierte, was fällt auf?

Terry Pratchett Wachen! Wachen! von Pascal Liening

Terry Pratchett "Wachen! Wachen!" von Pascal Liening

  • Ganz wichtig: Das Fenster als Kompositions-Element. Auf der Linken Seite ist das Fenster, zusammen mit den beiden anderen vertikalen in einem genau gleichen Abstand. Gleicher Abstandsrhytmus zeugt hier von Langeweile und wirkt konstruiert, daher wenig „natürlich“. Das Fenster auf der rechten Seite ist natürlich nicht ganz Mittig zwischen den beiden Personen, sondern wieder „natürlich“ unsymmetrisch. Die Größe des Fensters hat sich geändert, da es nun schafft, als Hintergrund-Element doch die beiden Hauptelemente zu Verbinden. Es schlägt also eine visuelle Brücke zwischen den Personen. Das Auge gleitet von einer Person über den Fensterbogen zur anderen, und wird durch den horizontalen Tisch vor einem nach unten aus dem Bild gleiten gebremst.
  • Die Gesichter, besonders das linke sind auf der alten Version zu hell, die Person sitzt im Gegenlicht und wird kein erhelltes Gesicht haben.
  • Ebenso zeigt es auch eine bessere Wirkung, die Schriftrolle abzudunkeln.
  • Bei dem langen Schatten, den das Licht verursacht, sind auch die Beine sicherlich nicht mehr im Licht.

Fällt sonst noch etwas auf, das verbessert wurde? Oder findet Ihr, dass noch etwas hätte verbessert werden müssen? Ich freue mich auf ehrliches Feedback!