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Dieses Bild heißt „Fahrradfahrer„, von Elena Beresnjak.

Fahrradfahrer von Elena Beeresnjak

Fahrradfahrer von Elena Beeresnjak

Obwohl die Komposition nicht wirklich spannend ist, finde ich das Bild dennoch harmonisch und eindrucksvoll.

Die groben Formen der Menschen lenken den Blick auf die Stelle, wo sie sich überschneiden: Der Arm auf der Schulter des anderen.
Auch der Hintergrund ist simpel gehalten – doch nicht einfach schwarz weiß, sondern der Hintergrund nimmt gekonnt die Farben der Figuren auf, ohne das Bild schmutzig wirken zu lassen.
Die Zylinder auf den Köpfen geben der Szenerie einen „gehobenen“ Charakter. Durch die simple Komposition und Formen kann der Betrachter sich gänzlich auf die Story konzentrieren, die jeder für sich selbst herausfinden darf.

Mir scheint es so, als hätte der eine Fahrradfahrer den anderen gerade noch eingeholt und legt nun versöhnend die Hand auf die Schulter des ändern.

Irgendwie schön – oder was meint Ihr?
Schickt mir auch Eure Bilder.

Hier ein weiteres Bild von mir. (Ich nehme nur eigene Bilder, da Ihr noch so zurückhaltend seid – schickt mir doch einfach mal ein Bild von EUCH!)
Das Bild zeigt die „Second Bank of US“, in Philadelphia.

2nd Bank of US, Philadelphia von Pascal Liening

"2nd Bank of US, Philadelphia" von Pascal Liening

Der höchste Kontrast, und somit das optische Zentrum des Bildes, ist relativ mittig, dort wo die helle Säule gegen den dunklen Hintergrund steht. Das Auge wandert das Gebäude empor und wird vom Baum daran gehindert, aus dem Bild zu gleiten. Die Komposition finde ich eigentlich recht schön, obwohl mir nicht so gut gefällt, dass der Baum so in die Ecke gequetscht ist: Der Stamm hätte doch lieber ganz zu sehen sein sollen, so dass rechts noch etwas von der Umgebung im Bild zu sehen wäre. Aber das lässt sich leider nicht mehr ändern.
Was mir gut gefällt, sind die starken Schatten im Bild, es war um die Mittagszeit im Sommer und so zeigt sich sehr schöne Stimmung, von Licht und Schatten erzeugt.

Was meint Ihr?
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Dies ist ein Bild von Peter Bahn.
An diesem Bild „Landhaus“ kann man einige interessante Kompositionsregeln sehen.

Landhaus von Peter Bahn

Landhaus von Peter Bahn

Zunächst nimmt der Weg die gesamte untere Bildkante ein, das führt den Auge eigentlich direkt die Straße entlang, daher sollte eine solche Straße nie ganz gerade auf den Horizont zu führen, da die Augen sonst schnell wieder aus dem Bild gleiten. Eine geschwungene Straße wäre also besser. Was hier dem Herausgleiten jedoch clever entgegenwirkt, sind die Schatten der Bäume, die spitz von rechts in den Weg ragen, und die rasante Fahrt des Auges somit bremsen.

Was jedoch nun dennoch das Auge wieder weiter zum Horizont und somit vom Haus wegführt, ist der höchste Kontrast im Bild: Der Himmel oben Rechts. Da der große Baum in der Mitte keinen Himmel durchscheinen lässt, wirkt das helle Blau oben rechts wie eine herausstechende Form, die dem Haus (das weniger Kontrast zeigt) leider etwas den Rang abläuft.

Alles in allem aber ein schönes Bild, mit viel Stimmung, erzeugt durch Licht und Schatten.
Ein Landhaus an dem man gern vorbeispazieren möchte!

Was meint Ihr?

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Heute gibt es wieder eher ein abstraktes Bild.
Das Bild „Afrikanische Maske“ von Elena Beresnjak gefällt mir deshalb gut, da es farbenfroh erscheint, ohne zu bunt zu wirken.

Afrikanische Maske von Elena Beresnjak

Afrikanische Maske von Elena Beresnjak

Auch dass es unten relativ symmetrisch beginnt, nach oben hin aber diese Symmetrie verliert.
Man hätte vielleicht etwas mehr Schwung in den oberen Bereich der Form bringen können, vom
roten Element oben links bis zum blauen oben rechts verläuft nur eine leichte Steigung die etwas ungewollt erscheint, hier hätte man etwas mehr Dynamik einarbeiten können.
Auch dem Schwung der einzelnen Elemente könnte noch etwas nachgeholfen werden, so z.B. das
rote dreieckige Element oben links, das wiederum in sich einen Schwung in „S“-Form zeigt, der aber so gering ausfällt, dass es eher ungewollt erscheint und andernfalls dem Ganzen viel Dynamik verleihen könnte.
Dennoch insgesamt ein schönes Bild, in dem man noch viel mehr entdecken kann, als eine Maske!

Wie findet Ihr es?

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Zum Wochenstart gibt es mal was ganz anderes. Ein weiteres Bild von Horus.

Windows von Horus

Windows von Horus

Es trägt den Titel „Windows – die Fenster zur Welt“. Hier gibt es den original Post.
Ich finde es ganz schön, dass die Farben eher helle, leuchtende Töne zeigen. So wirken die kleinen Fenster in ihrer Gesamtheit auf mich wie ein Großes, wie die farbigen Motiv-Fenster in einer Kirche oder alten Bauernhäusern.
Nur das Blaue oben links und das Dunkelrote unten mittig fallen mit Ihrer Dunkelheit etwas aus dem Rahmen.
Auch finde ich die Verteilung der Farbe rot etwas zu „regelmäßig“.
Vielleicht hätte man es noch spannender machen können, wenn man den Spachtelduktus bewusst abwechselnd horizontal / vertikal geführt hätte?

Was meint Ihr?

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