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Dieses Bild heißt „Fahrradfahrer„, von Elena Beresnjak.

Fahrradfahrer von Elena Beeresnjak

Fahrradfahrer von Elena Beeresnjak

Obwohl die Komposition nicht wirklich spannend ist, finde ich das Bild dennoch harmonisch und eindrucksvoll.

Die groben Formen der Menschen lenken den Blick auf die Stelle, wo sie sich überschneiden: Der Arm auf der Schulter des anderen.
Auch der Hintergrund ist simpel gehalten – doch nicht einfach schwarz weiß, sondern der Hintergrund nimmt gekonnt die Farben der Figuren auf, ohne das Bild schmutzig wirken zu lassen.
Die Zylinder auf den Köpfen geben der Szenerie einen „gehobenen“ Charakter. Durch die simple Komposition und Formen kann der Betrachter sich gänzlich auf die Story konzentrieren, die jeder für sich selbst herausfinden darf.

Mir scheint es so, als hätte der eine Fahrradfahrer den anderen gerade noch eingeholt und legt nun versöhnend die Hand auf die Schulter des ändern.

Irgendwie schön – oder was meint Ihr?
Schickt mir auch Eure Bilder.

Da habe ich ein schönes neues Bild von Tanja Krieger aka. Waterwing geschickt bekommen!
Es trägt den Namen „Polarjunge

Polarjunge von Tanja Krieger

Polarjunge von Tanja Krieger

Einige Dinge, die mir auffallen:

Komposition:

Die Eis-Form an der linken Bildkante wirkt etwas seltsam, vor allem das überragende Stück. Vielleicht hätte ich auf dieses hohe Element verzichtet, da es etwas erdrückend wirkt, um den Platz auszufüllen hätte man vielleicht den „Nebel“ in einem stärkeren Schwung laufen lassen können. Dieser Nebel scheint aus dem Mund / aus dem Gesicht des Jungen zu kommen, soll das so sein?
Schön ist, dass der Pinguin den Eisblock überschneidet, und somit Tiefe dargestellt wird. Die Schnabelspitze hätte weiter ins Eisinnere ragen sollen, wie es jetzt ist, berührt die Spitze exakt die Kante der Eisscholle, was etwas „unnatürlich“ wirkt.
Die rechte Eisscholle hat auch eine Form, die es sicherlich in der Natur so geben kann, hier in der Komposition aber irgendwie „unnatürlich“ wirkt. Der hintere „Arm“ der Scholle, sollte nicht genauso lang sein, wie der Vordere.

Licht und Farbe:

Die gesamte kalte Farbgebung finde ich sehr schön. Beine, Gesicht und Strümpfe der Figur spiegeln aber wärmeres Licht wieder, als in der Umgebung zu finden. Hier hätte die Farbpalette etwas an die sonstige Kalte Farbumgebung angepasst werden müssen.
Dass die Figur von vorne erleuchtet wird, sieht schön und überzeugend aus – doch wo ist die Lichtquelle? Das Bild wird nach hinten dunkler. Entweder die Lichtquelle ist falsch platziert, oder die Beleuchtung von vorne sollte um einiges abgeschwächt werden, da nur sehr diffuses Licht vorliegt.
Darüberhinaus ist der Pinguin auf der linken Seite gar nicht aufgehellt. Um die Tiefe des Bildes zu verdeutlichen, die durch die Titanic (?) gezeigt wird, hätten die Eisschollen links und rechts viel dunkler, bzw schwächer gemalt werden können. Im Moment scheint die Eisscholle rechts und links neben der Titanic so nah, wie jene auf denen die Protagonisten stehen, da sie die selbe Helligkeit und den selben Kontrast zur Umgebung besitzen.

Sonstiges:

Die kleine Eisscholle links unten wirkt etwas unnatürlich.
Der Junge hat ein recht breites Becken, und lange Beine. Somit wirkt er auf mich sehr weiblich.
Die Struktur des Wassers und die Stofflichkeit der Jacke gefallen mir sehr gut!
Ist die Wolke über der Titanic ein Totenschädel? 😉

Alle Kritikpunkte nur Ideen und Tipps, sonst ein sehr schönes Bild!:)
Was meint Ihr?

Schickt mir auch Eure Bilder.

Heute gibt es wieder eher ein abstraktes Bild.
Das Bild „Afrikanische Maske“ von Elena Beresnjak gefällt mir deshalb gut, da es farbenfroh erscheint, ohne zu bunt zu wirken.

Afrikanische Maske von Elena Beresnjak

Afrikanische Maske von Elena Beresnjak

Auch dass es unten relativ symmetrisch beginnt, nach oben hin aber diese Symmetrie verliert.
Man hätte vielleicht etwas mehr Schwung in den oberen Bereich der Form bringen können, vom
roten Element oben links bis zum blauen oben rechts verläuft nur eine leichte Steigung die etwas ungewollt erscheint, hier hätte man etwas mehr Dynamik einarbeiten können.
Auch dem Schwung der einzelnen Elemente könnte noch etwas nachgeholfen werden, so z.B. das
rote dreieckige Element oben links, das wiederum in sich einen Schwung in „S“-Form zeigt, der aber so gering ausfällt, dass es eher ungewollt erscheint und andernfalls dem Ganzen viel Dynamik verleihen könnte.
Dennoch insgesamt ein schönes Bild, in dem man noch viel mehr entdecken kann, als eine Maske!

Wie findet Ihr es?

Sendet mir auch Eure Bilder!